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Der Tod, die eigene Sterblichkeit und die Vergänglichkeit des Lebens im Allgemeinen, sind für die meisten Menschen keine angenehmen Themen.
Aus diesem Grund tendieren wir oft dazu, den Gedanken an den eigenen Tod sowie an die Sterblichkeit unserer Eltern oder anderer uns nahestehender Personen zu verdrängen.
Doch was würde passieren, wenn du morgen sterben würdest? Was würde von dir zurückbleiben?
Entrümpelung des Elternhauses
Viele meiner KlientInnen, deren Eltern bereits verstorben sind, berichten von ähnlichen Erfahrungen:
Von Entrümpelungsfirmen, die den Besitz der Eltern wie wertlosen Abfall behandeln. Von der Verwunderung über die schiere Menge und darüber wie die Eltern nicht bemerkt haben können, wie viele (unnötige) Dinge sie im Laufe der Zeit angesammelt haben.
Aber auch vom Verständnis für die Eltern, die es wohl sehr schwer hatten, Dingen wegzuwerfen, wenn man im Krieg doch nichts hatte.
Alle Erzählungen haben jedoch eines gemeinsam, das Gefühl der maßlosen Überforderung und die Frage „Warum haben wir das nicht schon früher gemacht?“.
Der Wunsch nach Veränderung
Wer solche Erfahrungen gemacht hat, entwickelt oft den Wunsch, die eigenen Besitztümer in Ordnung zu bringen. Nicht nur, um selbst mit mehr Ruhe und Würde aus dem Leben zu treten, sondern auch, um den eigenen Kindern die Überforderung zu ersparen.
Wie aber soll man das jetzt am besten bewerkstelligen?
Wenn schon meine Eltern dazu tendiert haben, alles aufzuheben, „falls man es später nochmal gebrauchen könnte“, woher soll ICH dann jetzt wissen, wie man es schaffen soll, sich zu verkleinern und von Dingen zu trennen?
Swedish Death Cleaning – Die Marie Kondo Methode mit Fokus auf Sterblichkeit
Der aktuelle Trend des „Swedish Death Cleanings“, entwickelt von Margareta Magnusson, möchte den Gedanken, sich vor dem eigenen Tod mit seinen Besitztümern zu beschäftigen, salonfähig machen.
Magnusson kombiniert hierbei den Ansatz von Marie Kondo, nur die Dinge zu behalten, die man liebt, braucht und die glücklich machen mit dem Fokus auf die eigene Sterblichkeit und Vergänglichkeit aller Dinge, als Motivation für das Aufräumen.
Bewusst Aufräumen für emotionale Heilung
Egal wann und aus welchem Grund sich jemand dazu entschließt, den eigenen Besitztümern mehr Bewusstsein entgegen zu bringen, das bewusste Aufräumen ist immer ein tiefgehender, psychologischer Prozess der Verarbeitung, Erinnerung und inneren Heilung.
Mit jedem aussortierten Gegenstand, der aus Angst, Scham oder Schuldgefühlen behalten wurde, wird dein Herz leichter. Mit jedem schönen Gegenstand, den du bewusst behältst und ihm einen würdigen Platz schenkst, blüht dein Selbst mehr und mehr auf.
Aufräumen mit der KonMari® Methode bedeutet nicht einfach nur stupides Ausmisten oder Entrümpeln. Es ist kein Minimalismus und es geht auch nicht darum möglichst viel wegzuwerfen oder sich irgendein Ordnungssystem aufzuzwingen.
Aufräumen mit der KonMari® Methode ist ein Akt wahrer Selbstfürsorge. Es ist eine liebevolle Beschäftigung mit dir selbst und damit, wer du in Zukunft sein willst.
Es ist die Entscheidung, den Schmerz der Vergangenheit hinter dir zu lassen, um dir selbst das Leben zu erschaffen, das dich wahrhaft glücklich macht.
Du musst das nicht alleine schaffen
Wenn auch du dir eine Veränderung in deinem Leben wünschst, wenn du überfordert bist mit dem Aufräumen deines Elternhauses oder dein eigenes Zuhause in Ordnung bringen möchtest,
wenn du bereit bist, die Sache endlich anzupacken und dir dabei tatkräftige und einfühlsame Unterstützung wünschst, dann melde dich sehr gerne bei mir.
Es wäre mir eine große Ehre, dich in deinem persönlichen Heilungsprozess begleiten zu dürfen. 🙂



